about:Gamma

Was ist das? Kann man das essen? Hat es körperschädigende Nebenwirkungen? Das alles sind hochkomplexe Fragen und in meinem Fall ist die Antwort ganz einfach: Nein!

Wie alles begann

Angefangen hat alles, so sagen diverse Zeugen, im Jahre 1996. Ein Kumpel hat mit mir angefangen ein Programm zu schreiben, besser gesagt, ein Computerspiel. Die Gunst der Stunde hatte Turbo Pascal 6. Was macht man also, wenn man etwas veröffentlichen will? Man legt sich ein Arbeitssynonym fest. Etwas einfaches sollte es sein und mit den Anfangsbuchstaben unserer Namen muss es anfangen. Nach einiger Recherche war der Begriff Gamma für mich die beste Wahl.

Der Lauf der Zeit

Mit der Spiele Programmierung ging es noch einige Zeit weiter. Dazu mehr findet ihr auf www.aundg-design.de

Durch das Medienzentrum in der Schule sind wir (Kumpel André und ich) dann zur Videobearbeitung gekommen. Wie man eben so anfängt: erst mit großen klobigen Kameras etwas aufnehmen und analog zusammenschnippel. Später haben wir das ganze Zeug zu einem effektiven Live-Schnittplatz zusammengestöpselt und so die Events der Schule auf Band gebannt.

Zu dem Zeitpunkt verfügte das Medienzentrum Mecklenburg-Strelitz auch bereits über einen digitalen Schnittplatz, der aus einem HighEnd PC mit einer speziellen Matrox Karte nebst der Schnittsoftware Razor 4, Audiomioschpult und zwei Videorecordern, die schon ein paar nette Spielereien ermöglichten, bestand und Mitte der 90er so ca. 20000€ kostete. Allerdings durften wir da anfänglich noch nicht ran und der Raum der extra dafür abgestellt wurde war eine Mysterium. Erst als wir uns analog bewährt hatte, konnten wir auch mal digital arbeiten und fanden schnell die Vor- und Nachteile der Technik heraus.

Die Technik ist inzwischen total veraltete und einen vernünftigen, Videoschnittfähigen PC bekommt man auch schon um die 1000€, aber dennnoch glaube ich, dass es einem Cutter viel bringt, mit der gesamten Bandbreite mal gearbeitet zu haben und schlussendlich zu schätzen wissen, wenn man an einem PowerPC mit Final Cut o.ä. arbeiten darf.

Das Web

Durch einen Zufall und etwas schieben von der Schule beschäftigten wir uns mit dem Medium Internet und fingen schnell an diverse Dinge zu basteln und zu testen. Zu diesem Zeitpunkt war Linux bei uns noch total verpönt. ASP war DIE neue Sprache ...

Nachdem ich mein Studium aufgenommen hatte, merkte ich schnell, dass Windows beiweitem nicht alles ist und schon gar nicht das Effizienteste. Ein Wechsel zu Linux bahnte sich an und damit ein Sprachenwechsel zu PHP. Dabei bin ich dann wohl auch geblieben.

Vom Spiele programmieren kamen André und ich ersteinmal jedoch nicht weg und somit entwickelten wir ein Online Game namens ‘Virtual Economy’. Daran haben wir uns gestalterisch und technisch mal so richtig ausgelassen. Abgefangen zu entwicklen haben wir bei diesem O-Game noch mit ASP, wechselten dann aber wie erwähnt währenddessen auf PHP und durften quasi alles nocheinmal von vorne Entwickeln. Leider konnten wir aus Zeitmangel keine finale Version fertigstellen, mit der man wirklich spielen kann, aber für einen Zeitvertreib mit anderen Freunden hat es gereicht.

Meine Website

Natürlich war auch die Erstellung einer eignen Website mit von der Partie. Ich habe bereits viele Versionen probiert und bin immer der Meinung gewesen, dass es eine einfach, simple und trotzdem mächtige Software braucht um eine ordentliche Verwaltung zu haben. Mit DokuWiki denke ich, habe ich sie gefunden und nun entwickle ich daran selber Dinge, die mir von nutzen sind ... falls ihr euch dafür interessiert, findet ihr ein paar Beispiele unter Plugins.

Server ...

Der Wunsch nach dem eigenen Root-Server zum entwickeln und präsentieren war nur eine Frage der Zeit. Inzwischen sind es zwei. Mit der Serververwaltung sind natürlich nicht nur positive, einfache Dinge verknüpft Irgendwie muss man so ein Linux natürlich konfigurieren und auf bestimmte Anwendungen zugreifen, bzw Anwendungen automatisieren. Wir hatten als Administrationssoftware Visas installiert bekommen, was für unsere Zwecke nicht besonders dienlich war. Also starteten wir die Entwicklung von eSMI. Einen Großteil des Backends durfte ich stemmen. Grund dafür war eine parallele Entwicklung von André, dem anormal tracker.

Seit Anfang 04’07 haben wir neue Server. Der anormal tracker bruachte etwas Leistungsstärkeres und gleichzeitig wollten wir auch unseren zweiten Server verstärken. Der Umzug ist nun abgeshclossen. Die Tracker - User sind über die Mehr-Power sehr zufriden und ich hoffe, unser Websiteserver wird auch etwas entlasstet durch die neue Hardware.

Videos ...

Neben dem Programmieren war auch immer Zeit ein paar Videos schneiden zu dürfen. Zur Schulzeit konnte man damit sogar noch bei Wettbewerben gewinnen ... Unser größter Erfolg war wohl im Jahr 2000 mit drei Einsendungen, wovon es zwei Platzierungen und eine lobende Benennung gab. Inzwischen haben wir die semiprofessionellen Möglichkeiten des Medienzentrums nicht mehr zur Verfügung und müssen auf privates Equipment zurückgreifen. Doch auch damit haben wir schon einige schöne Momente auf Band gepresst und es liegen noch viele Ideen herum, die verwirklicht werden wollen.

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